FAQs

F?

Die Frauenklinik ist doch eine Privatklinik. Kann ich als normal (gesetzlich) Versicherte mich überhaupt in der Klinik behandeln lassen?

A.

Selbstverständlich. Die Frauenklinik ist ein ganz normales Krankenhaus, zu dem Versicherte aller gesetzlichen Krankenkassen (also AOK, Ersatzkassen, Betriebskrankenkassen) ebenso wie Patientinnen mit Versicherungsschutz durch Privatkrankenkassen Zugang haben. Und selbstverständlich gibt es keinen Unterschied in der Güte der Behandlung, allenfalls im Komfortangebot und der besonderen Zuwendung Ihres Wahlarztes. Die private Trägerschaft sichert lediglich ein besonderes Engagement gegenüber unseren Patientinnen; entgegen öffentlichen Großeinrichtungen, die das natürlich nicht nötig haben, geben wir uns mehr Mühe: Unsere Patientinnen sind unsere Existenzgrundlage.

F?

Die „Frauenklinik“ ist recht klein. Kann ein so kleines Krankenhaus alle Möglichkeiten der heutigen modernen Medizin bieten?

A.

Die Frauenklinik ist zwar klein, als Fachklinik für Geburtshilfe und Frauenheilkunde aber moderner eingerichtet als manche Großklinik, in der die „Frauenabteilung“ nur eine Disziplin unter vielen anderen ist. Der Klinikleiter ist selbst Arzt, nicht in erster Linie Verwaltungsleiter, für den wirtschaftliche Gesichtspunkte Vorrang haben müssen. Er muß nicht mit vielen Chefärzten ständig Kompromisse über die Verteilung der verfügbaren Mittel aushandeln, sondern kann dafür sorgen, dass modernste diagnostische und operative Einrichtungen beschafft werden, auch wenn sich dies nicht unbedingt in Euro und Cent „rechnet“.

F?

Aber auch die modernste Einrichtung macht ja nur Sinn, wenn die damit tätigen Ärzte über genügend Erfahrung verfügen!

A.

An der Frauenklinik sind überdurchschnittlich erfahrene Fachärzte tätig, die bereits als Chef- und Oberärzte in anderen, wesentlich größeren Kliniken gearbeitet haben. Einzelne Ärzte haben bisher mehr als 30 000 Operationen durchgeführt. Alle Ärzte nehmen regelmässig an Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen teil, stehen in regem Kontakt zu Fachkollegen aus renommierten deutschen wie ausländischen Universitätskliniken.

F?

Aber kann in einem so kleinen Krankenhaus denn wirklich alles gemacht werden, was auch in den größten und bedeutendsten Universitätskliniken gemacht wird?

A.

Das Geheimnis des Erfolgs der Frauenklinik liegt in ihrer klugen Konzentration auf das, was wir besonders gut können. Sehr seltene und risikoreiche Eingriffe verweisen unsere Ärzte, die ja auch in eigener Praxis tätig sind, von vornherein in die Kliniken, in denen diese Eingriffe von spezialisierten Ärzten unter optimalen Bedingungen gemacht werden können. Wer also überhaupt bei uns aufgenommen wird, hat allerbeste Bedingungen und kann volles Vertrauen in eine optimale Behandlung haben.

F?

Wenn man schwanger ist, hat man manchmal akut Probleme, die man gern schnell mit jemandem besprechen möchte, der sich da auskennt. Und ausgerechnet dann kann man niemanden erreichen. Kann man sich an Sie wenden?

A.

Ja, natürlich! Selbstverständlich ist die Klinik rund um die Uhr erreichbar. Hebammen beraten Sie gern und jederzeit telefonisch und sind ebenso wie Ärzte dann, wenn es erforderlich ist, auch ganz persönlich für Sie da. Sie brauchen nur kurz anzurufen oder einfach vorbeizukommen.

F?

Man hört oft, dass es wichtig sei, Kinderärzte, ja eine Kinderklinik bei einer Geburt in unmittelbarer Nähe zu haben. Wie ist denn das in Ihrer Klinik geregelt?

A.

Natürlich ist es grundsätzlich vernünftig, Kinderärzte in Reichweite zu haben. Das gilt aber streng genommen nur für sogenannte Risikoschwangerschaften mit entsprechenden Risikogeburten. Risikoschwangerschaften oder Schwangerschaften mit schon im Mutterleibe bestehenden Beeinträchtigungen des Ungeborenen sind allerdings von erfahrenen Frauenärzten bereits sehr früh festzustellen, so dass die Geburten dann, wenn es wirklich erforderlich ist, notfalls auch in spezialisierten Perinatalzentren unter entsprechenden Vorkehrungen stattfinden können. Und natürlich ist die Frauenklinik als Geburtsklinik mit 55 jähriger Erfahrung für alle Eventualitäten einer Geburt bestens gerüstet. Mit der Aschaffenburger Kinderklinik wird eine enge Kooperation ebenso gepflegt wie mit praktizierenden Kinderärzten, die bereits in der Frauenklinik erste Untersuchungen des Neugeborenen vornehmen und dann ja auch den Säugling und das Kleinkind weiter in seiner häuslichen Umgebung versorgen. Und natürlich gehört ein gesundes Neugeborenes nicht unbedingt in eine Kinderklinik, das sollte wirklich kranken Kindern vorbehalten bleiben.

F?

Wenn ich ins Krankenhaus muß, möchte ich dort nicht allein bleiben. Ich hätte gern meinen Partner bei mir. Geht das bei Ihnen?

A.

Selbstverständlich. Für diesen Fall gibt es bei uns spezielle und freundlich eingerichtete „Familienzimmer“, in denen ein Partner, wenn erforderlich und praktikabel, auch ein Kind mit untergebracht werden können. Man hat auf diese Weise eine Art „Appartement“ in der Klinik und wird voll verpflegt. Die Kosten sind moderat, müssen allerdings selbst getragen werden, da Kassen diese leider nicht übernehmen können. Wegen der großen Nachfrage empfiehlt sich allerdings bei absehbaren Eingriffen eine frühzeitige Reservierung.

F?

Man hört in letzter Zeit so viel über die Möglichkeit, sich ambulant operieren zu lassen und danach gleich wieder nach Hause gehen zu können. Geht das auch bei Ihnen?

A.

Auch in unserer Klinik wird ambulant operiert – übrigens mit der gleichen professionellen Einrichtung, dem gleichen erfahrenen OP-Team und allem medizinischen Aufwand wie bei stationär durchgeführten Eingriffen. Und bei ganz geringfügigen Eingriffen müssen wir dies auch ambulant durchführen, weil die meisten Krankenkassen in diesen Fällen die Kosten für einen stationären Aufenthalt nicht mehr übernehmen. In Grenzfällen raten wir aber dringend zu einem kurzen stationären Aufenthalt, weil bei uns nicht die Ökonomie sondern die Sicherheit der Patientin im Vordergrund stehen muß. Denn was tun Sie, wenn Sie zum Beispiel nach einem ambulanten Eingriff doch noch mal ein Problem bekommen, Hilfe benötigen, Ihr Operateur aber bereits die Praxis geschlossen hat? Es geht dann wirklich nichts über eine kompetente Betreuung durch eine erfahrene Krankenschwester. Übrigens, auch viele ärztliche Fachleute halten den ökonomischen Druck, manches aus reinen Kostengründen unter Verzicht auf eine angemessene postoperative Überwachung ambulant zu machen, in vielen Fällen für recht riskant. Wir haben uns daher entschieden, unsere Patientinnen notfalls auch ohne Kostenerstattung durch die Krankenkasse so lange wie nötig bei uns zu behalten, bis ihre Entlassung nach „ambulanter“ Operation uns verantwortbar erscheint. Und bei uns müssen Sie auch nicht, wie in vielen Zentren, Ihre eigene Decke und Ihr eigenes Kopfkissen mitbringen.

F?

Ich habe eine private Zusatzversicherung. Zuhause bin ich gewohnt, dann zu essen, wenn ich Hunger habe, und dann ausschließlich das, was mir schmeckt. Mit einem festen Speiseplan kann ich nicht viel anfangen. Was tun Sie bei speziellen Wünschen?

A.

Jede privat Versicherte und jede Patientin, die entsprechende Kosten selbst übernimmt, genießt bei uns einen ganz außergewöhnlichen Service: Unsere eigene Küche kocht ganz individuell nach persönlichen Wünschen und Vorlieben. Man kann sich natürlich mit der Küchenchefin persönlich absprechen, die Servierzeit selbst bestimmen, gern auch die Küche in Augenschein nehmen. Versuchen Sie das mal in einem Großkrankenhaus.